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Mont Saint-Michel
Berg in den Vogesen
Der Mont Saint-Michel ist ein 437 m hoher Berg in den Nordvogesen, oberhalb der Stadt und Abtei Saint-Jean-Saverne. Er trägt ein Michaels-Heiligtum, das jedoch nicht mit dem berühmten Mont Saint-Michel in der Normandie verbunden ist. Der Berg war bereits in keltischer und römischer Zeit besiedelt und wurde in verschiedenen Epochen unter verschiedenen Namen wie Hertenstein oder Bruderberg bezeichnet. Der Berg ist ein wichtiger archäologischer Ort mit Fundstätten aus verschiedenen Zeiten. Von römischen Grenzsteinen und einem Plattenweg mit Wagen-Spuren bis hin zu mittelalterlichen Bruderschaften und Wallfahrtsorten gibt es zahlreiche Zeugnisse. Die Restaurierungen im 17. Jahrhundert, 19. Jahrhundert und nach dem Zweiten Weltkrieg sicherten die Erhaltung. Heute gibt es einen archäologischen Wanderpfad, der die prähistorischen und mittelalterlichen Stätten des Gebiets verbindet. Der Wanderpfad führt durch den Wald und über Felsformationen wie den Rocher des Dames und die Stampflöcher. Von der Aussichtsplattform hat man einen Blick auf Saint-Jean-Saverne, die umliegenden Dörfer und die Ebene des Hanauer Landes. Die Grotte aux fées und der Hexentanzplatz sind weitere sehenswerte Punkte. Der Wanderweg ist Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Vosges du Nord und bietet Einblick in die Geschichte und Geologie des Gebiets.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Kulturlandschaft
- Ort
- Saint-Jean-Saverne
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
- Seehöhe
- 437 m
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