Brandov

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Ústecký krajBezirk Ústecký kraj

Brandov

Gemeinde in Tschechien

Brandov ist eine Gemeinde im Ústecký kraj im böhmischen Teil des Erzgebirges. Sie liegt am Zusammenfluss der Flüsse Natzschung, Schweinitz und Flöha, an der Grenze zu Sachsen. Der Ort grenzt an Olbernhau und ist über einen PKW-Grenzübergang mit dem Nachbarkommune verbunden. Die Gemeinde umfasst die Ortslage Zelený Důl und die Wüstung Schweinitzmühle. Brandov wurde im 16. Jahrhundert gegründet und war bekannt für den Bergbau und die Holzverarbeitung. Die erste Kirche wurde 1622 erwähnt, und die barocke Kirche Erzengel Michael entstand 1720–1730. 1853 begann die Kohleerzeugung, die bis 1910 mit 172 Bergarbeitern betrieben wurde. 1921 wurde die Förderung aufgrund der Inflation eingestellt, und die Grube „Gabriele“ wurde geschlossen. Heute leben 268 Menschen im Ort, der als Naherholungsort dient. Der Ort ist Teil der Sächsischen Kohlenstraße. Die Gemeinde hat eine Kirche, eine ehemalige Postagentur und eine Mühle. Die Bergarbeiterkolonie und die Transportseilbahn verbanden Brandov mit Olbernhau. Die ehemalige Bahnstation Brandau wurde nach 1945 nicht mehr genutzt. Die Bevölkerung sank bis 1950 auf weniger als 2000 Einwohner, heute sind es 268.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Most
Seehöhe
543 m

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