Bregenzer Festspiele Seebühne
Die Bregenzer Festspiele bespielen im Sommer eine Bühne, die im Bodensee steht. Die Seebühne vor der Bregenzer Uferpromenade ist keine Freilichtbühne am Wasser, sondern eine Konstruktion im Wasser, deren Kulisse jeweils eigens für eine Produktion gebaut wird; die Zuschauertribüne steigt an Land dahinter auf. Der See selbst und die Berge des Vorarlberger Ufers bleiben dabei sichtbarer Hintergrund. Gespielt wird seit 1946; 2026 begeht das Festival sein 80-jähriges Bestehen. Die große Opernproduktion auf dem See läuft jeweils über zwei Sommer, was den Aufwand der riesigen Bühnenbilder erst rechtfertigt. Neben der Seebühne gehören das Festspielhaus, die Werkstattbühne, die Seetribüne und das Theater am Kornmarkt zu den Spielstätten, wo weniger bekannte Werke und Uraufführungen ihren Platz haben. In der Saison 2026 steht Verdis "La traviata" auf dem See, im Festspielhaus Janáčeks "Die Ausflüge des Herrn Brouček". Die Festspielzeit liegt zwischen Ende Juli und Ende August. Die Spielstätten liegen alle im Zentrum von Bregenz in Gehweite zueinander und zum Hafen. Aufführungen auf dem See finden bei Wind und Wetter statt, weshalb wetterfeste Kleidung zum Abend gehört.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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