📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Arnstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Arnstein ist eine Ruine einer Höhenburg im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Sie liegt auf einer 210 m ü. NN hohen Erhebung zwischen Sylda und Harkerode, südlich von Aschersleben und nordwestlich von Hettstedt. Die mittelalterliche Befestigung entstand im 12. Jahrhundert als Residenz der Herren von Arnstein, die aus dem schwäbischen Geschlecht der Steußlinger stammen. Die Burg wurde im 19. Jahrhundert als romantische Ruine bekannt, was ihre Bedeutung als Kulturdenkmal unterstrich. Die Burg war Stammsitz der Herren von Arnstein, die im 13. Jahrhundert zum sächsischen Adel zählten. Sie erwarben große Besitztümer im Harzvorland und baute um 1400 den gotischen Palasbau. Die Burg wurde im Bauernkrieg zerstört und um 1530 wieder aufgebaut. Im 16. Jahrhundert wurde sie als Schloss weiter ausgebaut. Nach dem Ende der Linie 1615 wurde sie bis 1637 weiter genutzt. Die Reparaturbedürftigkeit der Gebäude wurde in Inventaren des 17. und 18. Jahrhunderts mehrfach erwähnt. Die Burg Arnstein liegt in einer landschaftlich reizvollen Umgebung, die oft als Kulisse für Filme genutzt wurde. Sie war in der Fernsehserie „Der Panzerkommandant“ und in der Till-Eulenspiegel-Verfilmung von 1975 zu sehen. 2009 drehten Regisseure Szenen für den Film „Black Death“ unter der Ruine. Die Burg ist heute ein Teil der Landschaft und wird durch einen Heimatverein geschützt. Die Anreise erfolgt über die A14 bis Könnern und weiter nach Hettstedt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Arnstein
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