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Burg Philippstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Philippstein ist eine Ruine einer Spornburg, die sich oberhalb des Dorfes Philippstein befindet. Das Dorf gehört heute zur Stadt Braunfels im Lahn-Dill-Kreis in Hessen. Die Ruine liegt auf dem Burgberg, einem ca. 280 m hoch gelegenen Bergsporn über dem Tal des Möttbachs. Sie ist etwa 35 Meter über dem Dorf und liegt 12 Kilometer südwestlich von Wetzlar. Die Burg wurde 1390 von Graf Philipp I. von Nassau-Weilburg errichtet und diente der Absicherung seines Territoriums sowie der Bergbauminen. Im 16. Jahrhundert verlor sie ihre strategische Bedeutung und verfiel. Im 19. Jahrhundert wurde die Ruine als Steinbruch genutzt, wodurch große Teile abgetragen wurden. Der Bergfried wurde stark beschädigt und ist heute im Bestand gesichert. Ein örtlicher Bürgerverein sorgte seit 1976 für den Erhalt der Ruine. Die Ruine ist heute frei begehbar. Der Bergfried, der etwa 20 Meter hoch ist, kann bestiegen werden und besitzt ein hölzernes Dach mit Schieferbedeckung. An der Ruine sind Mauerreste sowie Reste der Schildmauer vorhanden. Grundmauern anderer Burggebäude wurden ausgegraben und gesichert. Die Anlage bietet Ausblicke auf das Tal und die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Braunfels
- Adresse
- Außerhalb der Ortslage, Burgberg
- Erbaut
- 1390
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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