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Baia
Gemeinde in Rumänien
Baia liegt im Südosten des Kreises Suceava und wird vom Fluss Moldau durchquert. Das Gemeindezentrum befindet sich acht Kilometer südwestlich von Fălticeni. Der Ort war im Mittelalter die erste Hauptstadt des Fürstentums Moldau und zählt zu den wichtigsten urbanen Zentren der Region. Im 14. bis 16. Jahrhundert war Baia ein bedeutendes religiöses und politisches Zentrum, das durch Dokumente aus der Kanzlei Ludwig von Anjous bestätigt wird. Baia war bereits im 13. Jahrhundert ein bedeutender Ort, der von siebenbürgisch-sächsischen Kaufleuten gegründet wurde. Dominikanische Missionare errichteten bereits damals eine Kirche, und im Jahr 1337 wird eine Franziskanerkirche erwähnt. Die Stadt war auch ein Zentrum des Katholizismus, das durch ein Dekret des Fürsten Alexander des Guten aus dem Jahr 1410 gestärkt wurde. Die Schlacht von Baia im Jahr 1467, bei der der ungarische König Matthias Corvinus schwer verletzt wurde, machte den Ort berühmt. Baia ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Ruine der katholischen Kathedrale von 1410, die Kirche des Hl. Georg und die Kirche Adormirea Maicii Domnului aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadt verfügt über vier Schulen, eine Gemeinschaftsbibliothek, ein ethnographisches Museum und den Sportverein Avântul Baia. Zudem trägt die Schule für Kunst und Handwerk den Namen des Lehrers Nicolae Stoleru, der die Alphabetisierung der Bevölkerung stark förderte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Suceava
- Adresse
- Strada Nicolae Stoleru nr.2 Cod poștal 727020
- Seehöhe
- 365 m
- Website
- http://www.comunabaia.ro
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