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Neděliště
Gemeinde in Tschechien
Neděliště ist eine Gemeinde im Okres Hradec Králové, etwa acht Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Hradec Králové. Sie liegt auf der Ostböhmischen Tafel, in der Talmulde des Baches Olšovka. Umgeben sind die Gemeinde von Hügeln wie Svíb und Chlum sowie von Nachbarorten wie Sendražice, Lochenice und Předměřice nad Labem. Die Geschichte von Neděliště reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als das Dorf erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert wurde eine Feste erwähnt, die später zu mehreren Besitzern wechselte, darunter die Familie Straka und später die Familie von Sternberg. 1866 war das Dorf während des Deutschen Krieges von militärischen Truppen besetzt, und Kaiser Franz Joseph besuchte es 1866. 1908 wurde Horní Neděliště an den k.k. Familienfonds verkauft, und die Gemeinde wurde 1986 eingemeindet. Neděliště besitzt das Schloss Neděliště mit Schlosspark und Kapelle, das 1748 errichtet wurde und 1862 von Jaroslav von Sternberg als Sitz genutzt wurde. In Horní Neděliště steht die Kirche Mariä Himmelfahrt, die seit 1351 Pfarrkirche ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind ein barockes Kruzifix, eine Statue des hl. Johannes von Nepomuk und ein Martertor aus dem 18. Jahrhundert. Die Gemeinde besteht aus den Ortslagen Dolní Neděliště und Horní Neděliště, die durch die Olšovka getrennt sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Hradec Králové
- Seehöhe
- 265 m
- Website
- http://www.nedeliste.cz/
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