📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Rauendahl
ehemalige Burg an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Rauendahl, auch Ruwendahl genannt, war eine abgegangene Niederungsburg, die einst gegenüber von Haus Kliff auf der rechten Ruhrseite bei Welper lag. Heute wird sie vermutet, dass sie sich auf dem Gelände der Henrichshütte in Hattingen befindet. Sie war ein Stützpunkt des Erzbischofs von Köln und Herzogs von Westfalen und wurde im Jahr 1287 von Graf Eberhard I. von der Mark zerstört. Die Burg war vermutlich von einem Hardenberger besessen, der die Region als Raubritter unsicher machte. Bei niedrigem Wasserstand der Ruhr sind noch Mauerreste und Stufen einer Treppe sichtbar, die zur Burganlage gehören könnten. 1803 wurden bei Bauarbeiten einer Kohlenniederlage Funde wie Urnen, Gerätschaften und Eisenteile von Waffen sowie Pferdegeschirre entdeckt, die von Carl Arnold Kortum untersucht wurden. Die Umgebung um die Burg Rauendahl bietet Ausblicke auf die Ruhr und das Gelände der Henrichshütte. Die historischen Funde und die Reste der Burganlage ermöglichen Einblicke in die mittelalterliche Geschichte der Region. Die Lage an der Ruhr und die Verbindung zur Geschichte der Hardenberger machen die Burg zu einem interessanten Ziel für historisch Interessierte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Hattingen
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