Schloss Schleiz

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Schloss Schleiz

zerstörtes Schloss in Deutschland

Das Schloss Schleiz in der Stadt Schleiz im Thüringer Land war ein Residenzschloss der Grafen und Fürsten von Reuß. Es stand in der Region um den Saale-Orla-Kreis und war bis 1945 als Sitz der Fürsten ausgestattet. Die Anlage entstand im 13. und 14. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert durch Heinrich den Mittleren von Reuß erweitert. Die Schlossanlage war ursprünglich hufeisenförmig und umfasste mehrere Geschosse sowie Türme. Nach Brand und Zerstörungen wurde sie im 18. Jahrhundert durch den Architekten Johann Gottlieb Riedel gestaltet. Das Schloss war bis 1945 ein bedeutendes Kultur- und Regierungsgebäude. Es beherbergte das Stadtarchiv und war Sitz der Fürsten. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch Bombardierungen schwer beschädigt, und die Ruinen wurden 1950 abgetragen. Nur die beiden Türme blieben erhalten. Die Schlosskirche, Wohnungen und Wirtschaftsgebäude wurden zerstört. Bis in die 1990er Jahre blieb das Gelände als Polizeigebiet genutzt, bis die Turmhauben rekonstruiert wurden. Das Schlossgelände bietet heute einen Blick auf die historische Landschaft und die Reste der ehemaligen Anlage. Die beiden Türme sind die einzigen erhaltenen Teile des Schlosses. Umgeben von dem ehemaligen Schlosspark, der heute als Ehrenfriedhof genutzt wird, erinnern die Ruinen an die einstige Pracht. Die Anlage ist Teil des Polizeigebiets und wird vom Thüringer Innenministerium verwaltet. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Region und den Fürsten von Reuß verbunden.

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Art
Schloss
Ort
Schleiz

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