📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Friedeberg
Ehemalige Burg in Žulová, Tschechien
Der Hrad Frýdberk war ein slawischer Burgfried mit der heutigen Bezeichnung Žulová im Fürstentum Neisse. Er lag im Raum der heutigen Stadt Žulová und war Teil der Grenzregion zwischen dem Bistum Ratibor und der Morava. Die Burg war ursprünglich von Rittern der Familie Wüstehube erbaut und wurde im 14. Jahrhundert von verschiedenen Herrschern verwaltet, darunter der Bischof Přeclav z Pohořelé, der 1358 den Burgfried und das umliegende Land erwarb. Der Hrad war ein strategischer Punkt für die Bischöfe, die Purkrabí und Kapitane aus der lokalen Ritterszene bestellten. Im 16. Jahrhundert wurde er umfassend renoviert, wobei die Bergfrit als Turm des heutigen Kirchenturms erhalten blieb. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg durch schwedische und polnische Truppen zerstört und später in ein Brauhaus umgebaut. Heute ist der Bergfrit als Teil der Kirche St. Josef erhalten, die 1809–1810 gebaut wurde. Die umliegende Mauer des Burgfrieds markiert den Friedhof, und die ehemalige Brauerei wurde zur Pfarrkirche umfunktioniert. Die Kirche ist eine bemerkenswerte Denkmalschätzung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Fürstentum Neisse
- Denkmalstatus
- Teil eines Kulturdenkmals in Tschechien
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