📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Schallenberg
Burg in Österreich
Die Burgruine Schallenberg ist eine verfallene Höhenburg auf 434 m ü. A. in Kleinzell im Mühlkreis, Oberösterreich. Sie liegt auf einer Felskuppe über der Großen Mühl und war einst zur Kontrolle des Säumerweges und des Schiffsverkehrs bestimmt. Die Anlage ist von steilen Abhängen umgeben und nur von Südosten zugänglich. Ein Feldweg und ein Waldweg führen heute zur Ruine. Die Burg gehörte einst dem Hochstift Passau und wurde um 1231 erbaut. Sie wird erstmals 1260 in einer Seelgerätstiftung erwähnt. Der Name Schallenberg geht vermutlich auf den altdeutschen Namen Salcho oder die Sal-Weide zurück. Die Herrschaft wechselte mehrfach, bis sie 1660 an den Grafen Otto von Seeau ging. 1440 wurde die Burg durch die Hussiten zerstört, und der Verfall setzte unter Christoph von Schallenberg ein. Die Ruine ist heute ein Denkmal und seit 1982 im Besitz der Familie Schallenberg. Mauerspuren und zwei tiefe Gräben aus dem Felsen sind noch erkennbar. Der Weg zur Ruine ist nicht ausgeschildert und führt durch den Wald. Von Kleinzell geht man nach Apfelsbach und folgt dem Güterweg Ed bis zum Seltenhofgut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Kleinzell im Mühlkreis
- Adresse
- Kleinzell im Mühlkreis
- Erbaut
- 1231
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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