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Franziskanerkloster Hardenberg-Neviges

bestand in Neviges von 1676 bis 2020

Das Franziskanerkloster Hardenberg-Neviges in Velbert-Neviges bestand von 1676 bis 2020. Es war ein Zentrum der Marienwallfahrt und betreute die Pfarrei. Die Franziskaner baute die Kirche St. Mariä Empfängnis und ein Konventsgebäude. 1965 begann der Bau der Wallfahrtskirche Maria, Königin des Friedens. 50 Jahre später wurde das Kloster aufgelöst, da der Nachwuchs ausblieb. Die Nachfolger sind drei Priester der Priestergemeinschaft Sankt Martin. Das Kloster wurde 1675 von Anna von Bernsau gestiftet und 1676 eingeführt. Bis 1804 war es im Zuge der Säkularisation aufgelöst, blieb aber faktisch bestehen. 1845 wurde es als Zentral- oder Aussterbekloster eingerichtet, wo Brüder aus aufgelösten Klöster wohnten. 1850 wurde der Fortbestand gesichert, bis Preußen 1875 im Kulturkampf die Klöster schloss. 1886 wurde es wiedereröffnet und 1992–1998 renoviert. In Neviges gab es eine Wallfahrt mit bis zu 340.000 Pilgern pro Jahr. Die Franziskaner betreuten die Wallfahrt bis 2019 und waren in der Pfarrseelsorge tätig. 2020 wurde das Kloster aufgelöst. Die Wallfahrtsseelsorge übernahmen drei Priester der Priestergemeinschaft Sankt Martin, die auch in der Pfarrseelsorge in Neviges und Tönisheide tätig sind. Das Kloster und die Kirche gehören der Pfarrgemeinde, die den Kreuzweg auf dem Kreuzberg verwaltet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Velbert

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