📷 Bild: Wikimedia Commons
Štítary
Gemeinde in Tschechien
Štítary ist eine Minderstadt im Okres Znojmo, westlich von Znojmo und nordöstlich von Vranov nad Dyjí. Der Ort ist ein Längsangerdorf mit Nachbargemeinden wie Šumná und Vranovská Ves. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als Schiltern 1346 zu einem Marktort erhoben wurde. 1539 erhielt der Ort das Recht, einen Jahrmarkt abzuhalten, und 1640 wieder einen katholischen Seelsorger. 1706 brannte ein Großbrand aus, der die Kirche und den Pfarrhof zerstörte. Der Ort ist bekannt für seine Kirche, die nach dem Brand von 1706 wieder aufgebaut wurde und 1852 zwei Seitenaltäre erhielt. Der 34 Meter hohe Kirchturm mit vier Glocken und einer Turmuhr wurde um 1750 errichtet. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1929 und das Kaiser Josef II.-Denkmal aus 1884. Das Brauchtum umfasst das Verbringen von Wattebäuschen am Karsamstag und Jahrmärkte zu bestimmten Festtagen. Die Gemeinde besteht aus zwei Grundsiedlungseinheiten, Štítary und Štítary-chatová oblast. Die Bevölkerung lebte traditionell von Landwirtschaft und Kleingewerbe. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort von der Roten Armee besetzt, und nach dem Krieg verließen viele deutsche Einwohner den Ort. Heute ist Štítary wieder eine Minderstadt mit kulturellem Erbe und historischen Denkmälern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Znojmo
- Seehöhe
- 398 m
- Website
- http://www.obecstitary.cz/
In der Nähe
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