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Schloss Bärenklau
Herrenhaus im Ortsteil Bärenklau der Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg
Das Schloss Bärenklau liegt im Ortsteil Bärenklau der Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Es wurde zwischen 1928 und 1930 für den Tuchfabrikanten Ernst C. Lehmann errichtet und ist ein eingetragenes Baudenkmal. Das Gut Bärenklau wurde erstmals 1295 urkundlich erwähnt und wechselte in der Geschichte viele Besitzer. 1922 übernahm Hugo Hardy das Gut, das 1926 an Lehmann verkauft wurde, der dort seinen Wohnsitz verlegte. Das Schloss ist eine zweigeschossige Dreiflügelanlage im Neobarockstil mit Mansarddächern und einem Ehrenhof auf der Nordseite. Der Querflügel besitzt einen Portikus mit vier korinthischen Säulen und einen Dreiecksgiebel. Die Fenster sind rundbogig gestaltet, und die Südseite hat einen Mittelrisalit mit Pilastern und Balkonen. Die Innenräume sind historisch erhalten, mit Holztäfelung und Kaminen, und umfassen Räume wie einen Gartensaal und eine Halle. Besucher können die repräsentativen Räume des Schlosses erkunden, die durch Instandsetzungen während der DDR-Zeit weitgehend erhalten blieben. Die Architektur bietet Ausblicke auf den Ehrenhof und die umliegende Landschaft. Die Umgebung umfasst das Gutsgelände und die Nachbarschaft in Schenkendöbern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Herrenhaus, Schloss
- Ort
- Schenkendöbern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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