Oberrieden

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SchwabenBezirk Schwaben

Oberrieden

Gemeinde im Landkreis Unterallgäu in Bayern

Oberrieden liegt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Memmingen. Die Gemeinde befindet sich an der Staatsstraße 2037 in der Region Donau-Iller. Das Gemeindegebiet umfasst zwei Gemarkungen, Oberrieden im Süden und Unterrieden im Norden, die jeweils mehrere Gemeindeteile mit unterschiedlichen Siedlungstypen aufweisen. Der Ort Vogenbach, der urkundlich erstmals 1256 und 1616 erwähnt wurde, ist heute nicht mehr eindeutig lokalisiert. Oberrieden war bis 1800 Sitz eines Gerichts und gehörte zur Herrschaft Mindelheim, die Teil des Kurfürstentums Bayern war. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die heutige Gemeinde gebildet. 1978 wurde Unterrieden eingegliedert, und die Einwohnerzahl stieg zwischen 1988 und 2018 leicht. Die politische Struktur ist seit 2014 von zwei Wählergruppen geprägt, die jeweils eine klare Mehrheit im Gemeinderat halten. Die Gemeinde ist bekannt für die Pfarrkirche St. Martin, ein Baudenkmal aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. Sie hat eine landwirtschaftliche Struktur mit 36 Betrieben und einer Fläche von 1220 Hektar. In der Bildung gibt es eine Kindertageseinrichtung mit 68 Plätzen. Prominente Einwohner sind unter anderem der Politiker Adolf Müller und der Abt Paulus Maria Weigele. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhausen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Unterallgäu
Seehöhe
578 m
Quellen:Oberrieden (CC0-1.0)

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