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Burgruine Waischenfeld
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Waischenfeld liegt auf einem Felsplateau am westlichen Stadtrand von Waischenfeld in Oberfranken. Sie war eine Felsenburg, die im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Höhenburg wurde 1122 als „Urbs“ bezeichnet und gehörte zur Adelsfamilie derer von Waischenfeld. Nach dem Tod des letzten Geschlechts gelangte die Burg 1216 an Eberhard III. von Greifenstein, der eine neue Burg, die Burg Schlüsselberg, errichtete. Die Burg wurde 1430 während der Hussitenkriege stark beschädigt und zwischen 1438 und 1562 mehrfach an Adelige verpfändet. Im Zweiten Markgrafenkrieg zwischen 1552 und 1553 wurde sie dreimal von markgräflichen Truppen eingenommen und am 7. Juni 1553 niedergebrannt. Das alte Schloss diente ab etwa 1600 als Getreideboden und verfiel schließlich. Die Ruine wurde 1876/77 und 1889 vollständig abgebrochen. Die Ruine umfasst den Turm Steinerner Beutel, ein romanischer Rundturm von etwa 13 Metern Höhe, der auf einem Kalksteinfelsen steht. Er gehörte zum nördlichsten Teil der Burg, dem Rüssenbacher Burggut, und diente ursprünglich als Bergfried oder Wartturm. Die Ruine liegt im westlichen Stadtrand von Waischenfeld und ist Teil der Fränkischen Schweiz. Umgebung und Ausblicke sind Teil der Landschaft der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Waischenfeld
- Adresse
- Schloßberg 18-20, 91344 Waischenfeld
- Erbaut
- 1122
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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