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Narp
französische Gemeinde
Narp liegt im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine, etwa 30 km nordwestlich von Oloron-Sainte-Marie. Der Ort gehört zur historischen Provinz Béarn und wird von mehreren Nachbargemeinden umschlossen. Er befindet sich am rechten Ufer des Gave d’Oloron, eines Zuflusses des Flusses Adour. Zwei Nebenflüsse, der Ruisseau du Salié und der Ruisseau de Mignou, münden in das Gebiet der Gemeinde. Die Gemeinde ist Teil des Arrondissement Oloron-Sainte-Marie und des Kantons Orthez et Terres des Gaves et du Sel. Narp wurde erstmals 1385 in der Volkszählung des Béarn erwähnt und gehörte zur Bailliage von Navarrenx. Das Dorf war Sitz eines Laienklosters, das bis ins 17. Jahrhundert bestand. 1625 war das Kloster von Théophile Saint-Jacques, einem Vertreter der Ständeversammlung, besucht worden. Die Gemeinde spielte eine strategische Rolle, als zwischen 1895 und 1910 die erste Brücke zwischen Navarrenx und Sauveterre-de-Béarn gebaut wurde. Toponyme wie Narb und Sent-Pe de Narb finden sich in alten Dokumenten aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Pfarrkirche von Narp, gewidmet dem Apostel Simon Petrus, wurde im 19. Jahrhundert errichtet und besitzt ein charakteristisches Schieferdach. Die Kirche ist mit neoromanischen Malereien und Glasfenstern aus Pau geschmückt. Das Laienkloster, das vermutlich im späten Mittelalter errichtet wurde, ist mit einem dreifachen Genueser Fries und Sandsteinfenstern versehen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der Bahnhof von Narp-Montfort, der 1901 bis 1931 Teil einer Lokalbahnstrecke war und heute ein Privatwohnhaus ist. Die Gemeinde ist auch bekannt für die Produktion des Käses Ossau-Iraty und des Schinkens Kintoa.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Pyrénées-Atlantiques
- Seehöhe
- 235 m
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