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Fränkisch-Crumbach
hessische Gemeinde im Odenwaldkreis
Fränkisch-Crumbach ist eine Gemeinde im Odenwaldkreis, im südhessischen Vorderen Odenwald. Sie liegt beiderseits des Crumbachs, eines Zuflusses der Gersprenz, und umfasst eine Gemarkung von über 16 Quadratkilometern, davon 524 Hektar Wald. Die Gemeinde schließt die Ruine der Burg Rodenstein und mehrere Weiler ein, wie Bierbach oder Michelbach. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg Rodenstein war Mittelpunkt der Herrschaft Crumbach-Rodenstein, und die Pfarrei Crumbach wurde 1327 erstmals erwähnt. Die Bevölkerung schrumpfte stark im Dreißigjährigen Krieg, und die Burg verfiel nach 1635. 1650 wurden Palisaden um die Kirche errichtet, um den Zugang zu sichern. Das Pretlacksche Schloss wurde 1719 errichtet und 1858 an die Gemeinde übergeben. In der Gemeinde gibt es die Evangelische Kirche St. Laurentius aus dem 12. Jahrhundert sowie die Ruine der Burg Rodenstein. Die Kirche beherbergt Epitaphien der Herren von Rodenstein, und das Schloss dient heute als Rathaus. Die Gemeinde ist Teil der Rodensteiner Mark, die bis 1900 das Gemeine Recht verwaltete.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Gemarkung
- Ort
- Odenwaldkreis
- Seehöhe
- 187 m
In der Nähe
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