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Ockholm
Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Deutschland
Ockholm ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Sie liegt im nordwestlichen Bereich des Nordfriesischen Wattenmeers und umfasst Gebiete des Ockholmer- und südlichen Hauke-Haien-Koogs. Das Gemeindegebiet wurde 1991 um 78 Hektar vergrößert, wodurch Salzwiesen landfest gemacht wurden. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen und grenzt an mehrere Nachbargemeinden. Ockholm hat eine reiche Geschichte, die von Sturmfluten und Deichbau geprägt ist. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1462. 1515 wurde die Hallig landfest gemacht, und 1647 wurde eine neue Kirche gebaut. 1634 zerstörte die Burchardiflut die Deiche, wodurch 400 Menschen starben. In der Folge wurden weitere Köge eingedeicht, und der Hafen Schlüttsiel wurde als Entwässerungskanal eingerichtet. Die Gemeinde war in der dänischen Zeit dem Nordergoesharde zugeordnet und kam 1864 unter preußische Herrschaft. In Ockholm gibt es zahlreiche historische Bauwerke, darunter die Kirche Zum heiligen Kreuz und die Peterswarf, eine Siedlung, die durch die Verfilmung der Theodor-Storm-Novelle bekannt wurde. Die Gemeinde ist durch die Landesstraße 191 erreichbar, und im ÖPNV sind zwei Buslinien sowie ein Rufbusnetz vorhanden. Die Wirtschaft ist durch Landwirtschaft und Tourismus geprägt, wobei Ferienhausvermietung und lokale Gaststätten eine Rolle spielen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Nordfriesland
- Seehöhe
- 1 m
- Website
- https://www.ockholm.de/
In der Nähe
- Bottschlotter See4.5 km
- Hans-Momsen-Haus4.9 km
- Hamburger Hallig7.6 km
- Habel5.3 km
- Hauke-Haien-Koog5.4 km
- Schlüttsiel5.0 km
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