📷 Bild: Wikimedia Commons
Baum mitten in der Welt
höchster Punkt des Gusterberges südöstlich von Kremsmünster (Oberösterreich)
Der „Baum mitten in der Welt“ ist der höchste Punkt des Gusterbergs südöstlich von Kremsmünster in Oberösterreich. Der Berg erreicht eine Höhe von 488 Metern und war 1817 als Fundamentalpunkt der oberösterreichischen Landesvermessung ausgewählt. Er bietet eine weite Aussicht in Richtung Alpen, Berchtesgaden und die böhmische Grenze. Das Stiftsgymnasium Kremsmünster und der nahe Kurort Bad Hall sind ebenfalls in der Region. Der Name geht auf einen einstigen Baum zurück, eine riesige Linde, die 1929 durch einen Blitzschlag gefällt wurde. 1916 pflanzte man eine neue Linde in der Nähe, die heute einen Stammumfang von fast drei Metern hat. Der Name wurde auch für das seit 1911 bestehende Wirtshaus verwendet. Der Ort ist für Wanderer und Kurgäste aus Bad Hall von Bedeutung. Der Aussichtspunkt ist bekannt durch Adalbert Stifters Roman „Der Nachsommer“, in dem er einen Ausflug auf den Gusterberg beschreibt. Stifter schildert einen großen Obstbaum, der als „größter Baum der Gegend“ gilt, und einen Ausblick auf verschiedene Richtungen. Der Baum stand an einer Stelle, von der man fast alle Himmelsrichtungen überblicken konnte. Ein großer Teil der Beschreibungen ist jedoch perspektivisch angepasst. Die Region um Kremsmünster ist auch für ihre kulturelle und naturräumliche Bedeutung bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Solitärbaum, Aussichtspunkt
- Ort
- Kremsmünster
In der Nähe
- Gusterberg80 m
- Teufelshöhle607 m
- Volksschule Krühub1.5 km
- Brunnen1.6 km
- Ehem. Tischlerwirt, Eisi´sche Behausung1.6 km
- Volks- und Hauptschule1.5 km
QR-Code