Hemmaberg

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Hemmaberg

Berg in den Karawanken in Kärnten

Der Hemmaberg liegt westlich der Ortschaft Globasnitz im Süden Kärntens und erreicht eine Höhe von 842 m ü. A. Er gehört zum Karawankenvorland und befindet sich am Südrand des Jauntales. Auf dem Gipfelplateau gab es seit römischer Zeit ein keltisches Heiligtum, das später durch eine Höhensiedlung und zwei Doppelkirchen aus dem 6. Jahrhundert ersetzt wurde. Die Siedlung wurde um 600 n. Chr. durch Brand zerstört. Im Mittelalter wurde eine Wallfahrtskirche errichtet, in der seit dem Barock die Pestheilige Rosalia verehrt wird. Der Berg ist Teil des Tertiärgebiets und besteht aus Kalk-Geröll, das als Bärentalkonglomerat bekannt ist. Die Nordseite fällt steil ab, was die Befestigung in der Antike erleichterte. Im Bereich der Rosaliengrotte und der Ausgrabungen finden sich Wiesen und Fichtenwald. Der Meditationspfad „ad fontes“ sowie das Freilichtmuseum mit Ausgrabungen sind auf dem Berg zu besichtigen. Der Rosalienkirchtag findet am dritten Sonntag im September statt. Besucher können die Ausgrabungen der westlichen und östlichen Doppelkirchen sowie die Mosaike im Archäologischen Pilgermuseum Globasnitz bewundern. Die Gemeindekirche hatte einen rechteckigen Grundriss mit Mosaiken, die Vogelmotive und Blütenornamente darstellen. Die Memorialkirche war mit einer Apsis und einem Reliquiengrab ausgestattet. Die Grabkapelle und die Sakristei sind ebenfalls Teil der archäologischen Funde. Die Ausgrabungen zeigen eine komplexe Baustruktur und die Nutzung der Stätte als Pilgerzentrum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Globasnitz
Seehöhe
842 m
Quellen:Hemmaberg (CC0-1.0)

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