Burg Harste

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Burg Harste

abgegangene mittelalterliche Landesburg des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg im Ortsteil Harste der Gemeinde Bovenden im Landkreis Göttingen in Niedersachsen

Die Burg Harste war eine mittelalterliche Landesburg des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg, die im Ortsteil Harste der Gemeinde Bovenden im Landkreis Göttingen in Niedersachsen stand. Sie lag im Westteil von Harste, vermutlich an der Stelle des späteren Amtshauses. Die Burg war Teil der welfischen Herrschaft und spielte eine Rolle als Zollstelle an einer wichtigen Straßenzugangsroute zwischen Hildesheim und Göttingen. Die Burg war von großer strategischer Bedeutung und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Sie wurde 1294 erstmals erwähnt und 1354 von dem Herzogtum Göttingen erworben. Bis 1823 diente sie als Amtssitz und blieb bis 1968 eine Staatsdomäne. Die Burg war auch als Nebenresidenz des Fürstentums Göttingen bekannt und war bis ins 15. Jahrhundert in der Geschichte verankert. Das heutige Amtshaus aus dem Jahr 1727 ist ein dreistöckiger Steinbau mit Walmdach. Es wurde nach dem Brand des vorherigen Gebäudes errichtet und umschlossen von einem Wassergraben. Die Burg selbst ist abgegangen, doch das Amtshaus und die Umgebung erzählen vom historischen Erbe der Region. Die Burg lag an einer Kreuzung wichtiger Straßen und war ein Zentrum der welfischen Herrschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Burgstall
Ort
Bovenden
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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