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Steinbrückenhöhle
Höhle im Toten Gebirge in der Steiermark
Steinbrückenhöhle ist eine Höhle in der Nähe von Altaussee, im Loser Plateau. Sie gehört zum großen Schwarzmooskogel-Höhlensystem und wurde 1999 von der Cambridge University Caving Club entdeckt. Die Höhle ist nach einem nahem natürlichen Felsarchiv benannt, das einst der Eingang zur Traungold-Höhle war. Sie ist Teil eines weltweit 17. längsten Höhlensystems. Die Höhle hat sechs Eingänge und eine Passage von 18,6 Kilometern Länge sowie eine Tiefe von 622 Metern. Sie enthält über 300 unerforschte Verbindungen. Der Hauptzugang führt zu der tiefsten Stelle der Höhle, dem „Razor Dance“, das über 500 Meter lang ist. Andere Expeditionen starten meist vom Eingang E, der zu verschiedenen horizontalen Ebenen führt. Die Höhle ist mit dem Schwarzmooskogel-System verbunden, das eine Gesamtlänge von über 126 Kilometern und eine Vertikale von 1.112 Metern hat. In der Umgebung gibt es über hundert Höhlen, die meist zum Schwarzmooskogel-System führen. Bekannte Höhlen wie Tunnock Shaft, Balkonhöhle und Kaninchenhöhle sind mit dem System verbunden. Die Höhle bietet verschiedene Ebenen und Routen, die zu unterschiedlichen horizontalen Entwicklungen führen, darunter die „Underworld“ und die „Subsoil“. Die Höhle ist für ihre komplexen Strukturen und die Vielfalt der Erkundungsmöglichkeiten bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Altaussee
In der Nähe
- Traungoldhöhle28 m
- Hinterer Schwarzmooskogel385 m
- Niederes Augst-Eck413 m
- Hohes Augst-Eck1.5 km
- Grießkogel1.5 km
- Kleiner Wildkogel1.5 km
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