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Zisterzienserinnenabtei Bondeville
vom 12. Jahrhundert bis 1790 ein Kloster der Zisterzienserinnen in Notre-Dame-de-Bondeville bei Rouen in Frankreich
Die Zisterzienserinnenabtei Bondeville war ein Nonnenkloster in Notre-Dame-de-Bondeville, einem Ort im Département Seine-Maritime in der Region Normandie. Es lag sieben Kilometer nördlich von Rouen am Fluss Cailly. Das Kloster wurde im ersten Halbjahr des 12. Jahrhunderts von lokalem Adel gestiftet und 1147 als Priorat in den Zisterzienserorden aufgenommen. Die Klosterkirche wurde 1170 fertiggestellt und dem heiligen Dionysius von Paris geweiht. Das Kloster entwickelte sich durch Schenkungen und das Wohlwollen der Kaiserin Matilda, wodurch im Mittelalter etwa 30 Nonnen und 10 Konversen lebten. 1657 wurde es zur Abtei erhoben, und die erste Äbtissin war Françoise Le Normand de Beaumont. 1790 wurde es durch die Französische Revolution aufgelöst und die Gebäude abgebrochen. Heute sind nur archäologische Spuren erhalten, wobei Straßennamen und Gemarkungsbezeichnungen auf das Kloster hinweisen. Die ehemalige Abtei ist heute nicht mehr als religiöses Zentrum nutzbar. Das moderne Gebäude L’Abbaye, das Teil des Konzerns Sanofi ist, trägt den Namen des einstigen Klosters. In der Umgebung finden sich noch Spuren der historischen Anlage, wie die Straßennamen und der Gemarkungsname Bois de l’Abbaye. Die archäologischen Funde und historische Dokumentationen ermöglichen Einblicke in die Geschichte des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Notre-Dame-de-Bondeville
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