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Schloss Schmida
Schloss in Hausleiten, Bezirk Korneuburg, Niederösterreich
Das Schloss Schmida liegt in der Ortschaft Schmida, einer Katastralgemeinde der Marktgemeinde Hausleiten im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich. Es steht im Südwesten des Ortes in einer Niederung nahe dem Stranzendorfer Bach. Das barocke Schloss mit Renaissancekern ist unter Denkmalschutz. Es wurde 1327 erstmals erwähnt und war bis 1716 Lehen des Stiftes Göttweig. 1483 erhielt es die Freiherren Prüschenk, die es bis 1945 als Jagdschloss nutzten. Kaiser Karl VI. und seine Tochter Maria Theresia besuchten das Schloss mehrfach. Das Schloss besteht aus vier Flügeln und hat einen trapezförmigen Grundriss. Es wurde im 16. Jahrhundert als Renaissancebau errichtet und im 17. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Die Fassaden sind mit Gurtgesimsen, Eckfaschen und Abschlussgebälken verziert. Im Erdgeschoß sind quadratische, vergitterte Fenster vorhanden, im Obergeschoß rechteckige Fenster mit Sohlbänken. Der Nordtrakt hat ein Korbbogenportal, und der Osttrakt ist durch einen Mittelrisalit mit Dreieckgiebel betont. Die Innenräume enthalten ein Kreuzgratgewölbe, eine Wendeltreppe aus dem 16. Jahrhundert und barocke Decken mit Putzschnittspiegeln. Die Schlosskapelle, dem hl. Nikolaus geweiht, war ursprünglich Teil der Burgkapelle aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde im 16. Jahrhundert abgerissen und 1724 wieder errichtet. Die Kapelle ist ein rechteckiger Raum mit Doppelpilastern und umlaufendem Gebälk. Sie enthält barocke Stuckarbeiten, ein Doppeloratorium und Gemälde, darunter eines des hl. Nikolaus von Johann Georg Schmidt. Die Kapelle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, ist aber heute wiederhergestellt und wird genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Hausleiten
- Adresse
- Schmida 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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