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Haus Witten
früherer Rittersitz in Witten
Das Haus Witten, auch Burg Berge zu Witten genannt, ist ein ehemaliger Rittersitz im Süden der Innenstadt Wittens. Es wurde um 1470 von Rötger von Witten und seinem Bruder Franco erbaut und liegt etwa 90 Meter über dem Meeresspiegel. Die Anlage war ursprünglich auf einem Abhang zur Ruhr gebaut und hatte Schutz durch Graben und Gräfte. Im Laufe der Geschichte wurde das Haus mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, wobei es bis 1945 stark beschädigt wurde. Das Haus Witten wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Ruine zurückgelassen, bis es ab 1975 in neun Bauabschnitten restauriert wurde. 1998 erhielt die Anlage den Architekturpreis Nordrhein-Westfalen. Die Restaurierung setzte bewusst auf moderne Materialien wie Stahl, Beton und Glas, um den historischen Zustand der Ruine zu respektieren. Die Anlage wurde so gestaltet, dass sie für kulturelle und Bildungsprojekte genutzt werden kann. Heute beherbergt das Haus Witten die städtische Musikschule, Veranstaltungsräume, ein Restaurant und eine Dauerausstellung mit historischen Funden. Der Innenhof und der Kino- und Konzertsaal werden für verschiedene kulturelle Events genutzt. Es ist zudem eine Station der Route der Industriekultur und bietet Raum für Hochzeiten sowie künstlerische Aktionen. Die Anlage verbindet historische Elemente mit modernen Nutzungsmöglichkeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Rittergut
- Ort
- Witten
- Adresse
- Ruhrstraße 86, 58452 Witten
- Erbaut
- 1470
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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