Schloss Kyburg

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Bezirk PfäffikonBezirk Bezirk Pfäffikon

Schloss Kyburg

Schloss in der Schweiz

Schloss Kyburg liegt im Dorf Kyburg ZH, südlich von Winterthur, hoch über der Töss. Es geht auf eine mittelalterliche Burg zurück und gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung. Die Burg wurde erstmals 1027 erwähnt und war im 11. Jahrhundert Teil des Adelsgeschlechts der Winterthurer. Nach dem Aussterben dieses Geschlechts kam das Erbe an das Haus Dillingen, das die Kyburg zu einer der einflussreichsten Familien der Nordostschweiz machte. Die Kyburg war bis 1798 Sitz der Landvögte, die für sechs Jahre amtierenden Zürcher Bürger. Nach dem Ende der Landvögte wurde die Burg 1815 als Oberamt eingerichtet, wodurch der Zerfall verhindert wurde. 1832 verkaufte der Kanton die Burg an den Kaffeewirt Franz Heinrich Hirzel, der sie später an den polnischen Flüchtling Graf Alexander Sobansky verkaufte. 1917 kaufte der Kanton Zürich die Anlage zurück und führte umfangreiche Umbauten durch. Heute ist das Schloss ein Museum, das mit einer Dauerausstellung für Schulklassen und Familien bekannt ist. Die Kyburg bietet Besuchern einen Blick auf ihre reiche Geschichte und architektonische Vielfalt. Im Innenhof finden im Sommer Konzerte statt, und die Kapelle mit romanischer Anlage und mittelalterlichen Malereien ist ein besonderes Highlight. Die Eiserne Jungfrau, ein Ausstellungsstück aus dem 19. Jahrhundert, steht im Ritterhaus. Die Burgkapelle beherbergt zudem eine Sammlung von Bildern, die auf eine Werkstatt aus der Bodenseeregion zurückgehen. Die Kyburg ist ein Ort, an dem die Vergangenheit lebendig bleibt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Schloss
Ort
Illnau-Effretikon
Adresse
Schloss 1
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
Seehöhe
648 m

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