Kolomansberg

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Kolomansberg

Berg in den Mondseer Flyschbergen an der Grenze Salzburg / Oberösterreich

Der Kolomansberg ist ein 1114 m hoher, bewaldeter Höhenrücken im Grenzgebiet von Oberösterreich und Salzburg. Er liegt im Mondseeland und umgibt den Irrsee im Westen, den Mondsee im Osten und Thalgau im Süden. Der Berg bildet den Ostteil der Mondseer Flyschberge und hat einen Hauptkamm in Nordwest-Südost-Richtung. An der Bergschulter des Lehmberges steht die Gedenkstätte Kolomanstaferl, und drei Kilometer nordwestlich des Gipfels erreicht die Große Plaike eine Meereshöhe von 1034 m. Der Kolomansberg ist ein beliebtes Wander- und Radziel mit einer Radaranlage am Gipfel. Die Kolomanskirche, die älteste erhaltenen Holzkirche Österreichs, liegt 1098 m hoch und wurde zu Ehren des hl. Koloman errichtet. Sie steht 200 m südlich des Gipfels an einer Quelle und dient heute noch als Wallfahrtskirche. Die Kirche wurde 1658 erneuert und 1742 neu gebaut. Sie besteht aus steinernen Grundmauern und Schindeln verkleideten Baumstämmen. Der Gipfel des Kolomansberges beherbergt zwei Radarkuppeln des Flugsicherungsradar-Systems Goldhaube. Der ältere Turm „Objekt R“ mit dem RAT-31S-Radar kann Flugzeuge bis zu 300 km weit erfassen, während der neue Turm „Objekt H“ mit dem RAT-31DL-Radar eine Reichweite von bis zu 500 km hat. Beide Radarstationen überwachen den Luftraum und sind für den militärischen Einsatz konzipiert. Die Anlage ist ein Teil der Luftüberwachung und hat eine wichtige Funktion in der Flugsicherung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Tiefgraben
Seehöhe
1114 m
Quellen:Kolomansberg (CC0-1.0)

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