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Giera

Gemeinde in Rumänien

Giera liegt in der Region Banat in Rumänien, im Kreis Timiș. Sie befindet sich in der „Banater Hecke“, etwa 48 km südwestlich von Timișoara. Die Gemeinde liegt an der Nationalstraße DN 59B und wird im Süden von der rumänisch-serbischen Grenze begrenzt. Die Temesch fließt 7 km nordwestlich des Ortes und ist ein wichtiger Fluss der Region. Im Osten grenzt die Gemeinde Banlok an, die einst die Sommerresidenz des Königspaars war. Giera wurde 1785 von Serben bewohnt und später mit Deutschen besiedelt. Die Ortschaft wurde nach der Familie Gyertyanffy benannt, die das Gut übernahm. Im 19. Jahrhundert war Giera eine Filiale der katholischen Pfarrei Ofsenița. Im Jahr 1920 wurde das Banat nach dem Vertrag von Trianon dreigeteilt, und Giera fiel an Rumänien. Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele deutschstämmige Einwohner in die Sowjetunion verschleppt. Nach dem Krieg wurde die Gemeinde durch die Bodenreform enteignet. Giera ist bekannt für ihre historische Verbindung zu deutschen und ungarischen Bevölkerungsgruppen. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Grăniceri und Toager. Die Deportationen in die Bărăgan-Steppe im Jahr 1951 führten zu einem erheblichen Bevölkerungsrückgang. Die 1945 enteigneten Häuser wurden 1956 an die Bărăganverschleppten zurückgegeben. Die kulturelle und ethnische Vielfalt prägt das Leben in Giera bis heute.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Timiș
Adresse
Strada Principala, nr. 192
Seehöhe
75 m
Quellen:Giera (CC0-1.0)

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