📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktiner-Doppelkloster Paulinzella
Kloster in Deutschland
Das Benediktiner-Doppelkloster Paulinzella liegt im Rottenbachtal in Thüringen und war ursprünglich ein gemeinsames Kloster für Mönche und Nonnen. Die Ruine der Klosterkirche zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern Deutschlands. Die Abtei wurde im 12. Jahrhundert gegründet und war Teil der Hirsauer Reform, was den Bau und die Ausgestaltung der Anlage stark prägte. Die Kirche war eine kreuzförmige Säulenbasilika mit Querhaus und Chor, deren Reste heute noch erkennbar sind. Die Klosterruine wurde im 18. Jahrhundert zu einem beliebten Ausflugsziel und wurde mehrfach restauriert, um den ursprünglichen romanischen Eindruck zu bewahren. Besonders bekannt ist das Westportal mit dämonenhaften Tiersymbolen und einer Darstellung Marias mit Kind. Die Restaurierungen in den 1960er Jahren folgten dem Konzept des 19. Jahrhunderts. Heute ist das Amtshaus und das Jagdschloss Teil der Anlage, wobei das Jagdschloss ein Museum zur Kloster- und Forstgeschichte beherbergt. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, darunter das Amtshaus, das Zinsbodenhaus und das Jagdschloss. Das Amtshaus ist ein mehrgeschossiger Fachwerkbau, der im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Der Zinsboden, ein rechteckiges Gemäuer aus Buntsandstein, diente ursprünglich als Amtssitz und ist heute ein Teil der historischen Bausubstanz. Die Ruine bietet einen einzigartigen Einblick in die mittelalterliche Architektur und die Geschichte der Region.
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- Art
- Kloster, Klosterruine
- Ort
- Königsee
- Erbaut
- 1102
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