Kloster St. Wiborada
Kloster in der Schweiz
Das Kloster St. Wiborada war ein Benediktinerinnenkloster in St. Georgen, einem Stadtteil von St. Gallen. Es stand in engem Verhältnis zur Fürstabtei St. Gallen, die den Abt über das Frauenkloster bestimmte. Das Kloster war der heiligen Wiborada geweiht und entstand aus einer Gemeinschaft von Klausnerinnen, die im 13. Jahrhundert in St. Georgen lebten. Das Kloster war bis 1834 bestehend und wurde 1599 offiziell zur Benediktsregel verpflichtet. Es verfügte über eine Nonnenempore in der Kirche St. Georgen und beherbergte Reliquien der Heiligen Wiborada. Die Gemeinschaft war von der Fürstabtei finanziell unterstützt und lebte in bescheidenen Verhältnissen. Nach der Aufhebung 1834 wurden die Reliquien nach St. Gallenberg verbracht, und das ehemalige Konventhaus dient heute als Bildungshaus. Das ehemalige Schwesternhaus und die Kirche St. Georgen sind heute noch erhalten. Die Nonnen feierten Gottesdienste in der Kirche, die mit einer Nonnenempore ausgestattet war. Die Gemeinschaft lebte in enger Verbindung mit der Fürstabtei St. Gallen, die auch die Finanzierung und die Pflege der Nonnen übernahm. Die Reliquien der Heiligen Wiborada wurden nach der Auflösung des Klosters in das Benediktinerinnenkloster St. Gallenberg verbracht.
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- Art
- Kloster
- Ort
- St. Gallen
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