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St. Sixtus (Weisingen)
Kirchengebäude in Weisingen
St. Sixtus ist eine katholische Pfarrkirche in Weisingen, einem Ortsteil der Gemeinde Holzheim im Landkreis Dillingen an der Donau. Sie steht auf der Liste der geschützten Baudenkmäler in Bayern und ist dem Papst Sixtus II. geweiht. Die Kirche wurde zwischen 1730 und 1732 von Balthasar Suiter erbaut, wobei der Turm um 1880 erhöht und mit einem Pyramidenhelm versehen wurde. Im Unterbau des Turmes sind Mauerreste aus dem 15. Jahrhundert vermutet. Die Kirche ist einschiffig und hat einen eingezogenen Chor mit Flachkuppel. Im Westen befindet sich eine Doppelempore mit geschnitzten Holzpfosten. Der Stuckdekor stammt aus der Entstehungszeit der Kirche, und die Deckengemälde wurden 1894 von Franz-Xaver Zimmermann erstellt. Auf dem Hochaltar steht eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1959, die ursprünglich in der Herrgottskapelle war. Die Kanzel mit Apostelfiguren stammt aus 1733, und das Chorgestühl datiert aus der Erbauungszeit der Kirche. Die Kirche besitzt vier Bronzeglocken aus den Jahren 1921 und 1949. Zwei der größten Glocken wurden 1942 abgenommen, und 1948 wurde eine zweite Glocke durch Spendensammlungen finanziert. Der Guss erfolgte 1949 in der Glockengießerei Wolfahrt. Die Kirche ist Teil der Geschichte Weisingens, das erstmals 1209 in einer päpstlichen Urkunde erwähnt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Holzheim
- Adresse
- Hauptstraße 45
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Balthasar Suiter
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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