📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Stillhorn
abgegangenes Schloss in Deutschland
Das Schloss Stillhorn war ein Schloss auf der Insel Stillhorn in Hamburg-Wilhelmsburg. Es stand am Ufer der Elbe und war Teil der ehemaligen Güter der Familie Grote. Die Insel wurde im 16. Jahrhundert von dieser Familie eingedeicht und später von Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg erworben. Das Schloss wurde um 1600 errichtet und diente als Wohnsitz für Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg. Das Schloss war ein bedeutendes Bauwerk der Renaissance und Teil der Entwicklung der Wilhelmsburg. Herzog Georg Wilhelm ließ die Elbinseln eindeichen und nannte die Ortschaft um Stillhorn Wilhelmsburg. Das Schloss sollte seiner Tochter Sophie Dorothea dienen, doch nach ihrer Verbanntung verfiel es. 1705 erbte Georg Ludwig das Schloss und ließ es verfallen, bis es 1724 abgerissen und durch das Amthaus ersetzt wurde. Nach dem Abriss des Schlosses entstand auf seinen Grundmauern das Amthaus, das heute Teil der Wilhelmsburg ist. Die Insel Stillhorn war ein zentraler Teil der Entwicklung der Wilhelmsburg und verfügte über Wege, Ausblicke auf die Elbe und Verbindungen zur Stadt. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden.
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- Art
- Burg
- Ort
- Hamburg
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