Colobraro
Colobraro liegt in der Provinz Matera in der Region Basilikata und ist von Nachbargemeinden wie Noepoli, Rotondella und Tursi umgeben. Der Ort befindet sich etwa 86 km westlich von Matera und hat eine kleine Bevölkerung. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Lage in der Landschaft, die von Hügeln und Tälern geprägt ist. Die Umgebung ist geprägt von traditionellen Landwirtschaftsformen und natürlichen Landschaften. Colobraro hat eine lange Geschichte, die bis in das Mittelalter zurückreicht. Der Ort entstand in der Nähe eines Klosters der Basilianermönche, das der heiligen Maria von Ceronofio gewidmet war. Der Name des Ortes leitet sich vom Lateinischen „Coluber“ ab, was „Schlange“ bedeutet. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Jahrhunderte als kleiner ländlicher Ort entwickelt, der von der Region als Ort des Unglücks bekannt ist. Die Gemeinde ist vor allem durch ihre Kirche Chiesa Madre bekannt, die als Sehenswürdigkeit gilt. Colobraro hat in der Region einen Aberglauben, der die Bewohner des Umlandes veranlasste, den Namen des Ortes zu vermeiden. Seit 2007 versucht die Gemeinde, ihre Bekanntheit zu nutzen, insbesondere durch ein Festival im August, das sich thematisch mit dem Ort beschäftigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 1.064
- Fläche
- 66,61 km²
- Seehöhe
- 630 m
- Bezirk
- provincia di Matera
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