Jilava

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Jilava

Gemeinde in Rumänien

Jilava liegt im Kreis Ilfov der Region Walachei in Rumänien. Die Gemeinde befindet sich im Zentrum der Muntenien und grenzt im Nordosten an den Sektor 4, der südlich der Hauptstadt Bukarest liegt. Durch den Ort verlaufen die Europastraßen E 70 und E 85 sowie die Bahnstrecke București–Giurgiu Nord–Giurgiu. Die Gemeinde ist im kleinsten der 41 Kreise Rumäniens untergebracht und umfasst ein Flächenmaß von etwa 2.676 bis 2.865 Hektar. Der Ort wurde erstmals 1716 urkundlich erwähnt, doch die Besiedlung der Region reicht in die Bronzezeit zurück. Auf dem Gemeindegebiet wurden archäologische Funde aus dem 11. Jahrhundert entdeckt, die auf eine petschenegische Herkunft hinweisen. 1940 wurde Jilava Schauplatz eines politischen Massakers, bei dem 64 ehemalige Würdenträger ermordet wurden. 1944 besetzten sowjetische Truppen den Ort, und 1946 wurde der Diktator Ion Antonescu hier hingerichtet. Jilava ist bekannt für mehrere historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Das Fortul 13 war ursprünglich eine Befestigungsanlage für Bukarest und wurde später als Gefängnis genutzt. Das Gefängnis Penitenciarul București-Jilava war ein berüchtigter Kerker, in dem unter anderem Ion Antonescu hingerichtet wurde. Zudem stehen zwei rumänisch-orthodoxe Kirchen sowie der Brunnen Radu Vodă unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat auch eine kleine, aber bedeutende Liste an Persönlichkeiten, darunter der Radrennfahrer Nicolae Țapu.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Ilfov
Adresse
Sos. Giurgiului, nr. 279, judeţul Ilfov.
Erbaut
1716
Seehöhe
71 m
Quellen:Jilava (CC0-1.0)

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