château de Chaumont-en-Vexin
Der Château de Chaumont-en-Vexin war ein mittelalterlicher Burgfried mit Reste auf der Gemeinde Chaumont-en-Vexin im Département Oise, Region Hauts-de-France. Er lag auf einer isolierten Hügelkuppe, die etwa 60 Meter über der Troesne-Depression ragte. Die Lage ermöglichte eine Überwachung großer Flächen und eine Verteidigung der Region. Der Burgfried war ein zentraler Punkt im Comté de Vexin, der unter Philippe I. bereits existierte. Er war Teil der militärischen Strategie der französischen Könige, um die Normandie zu bekämpfen. Der Ort spielte eine wichtige Rolle in den Kriegen zwischen Normannen und französischen Königen bis 1260. Der Burgfried wurde mehrfach belagert und zerstört, blieb aber bis in die späte Mitte des 13. Jahrhunderts stehen. Der Burgfried war auf einer etwa 400 Meter durchmessenden Hügelkuppe errichtet. Die ursprüngliche Mauerung existiert nur noch in Teilen. Auf dem östlichen Hang könnten Terrassenreste auf eine Nutzung als Hof oder Wohnbereich hinweisen. Die Anlage war strategisch und militärisch bedeutsam, aber heute nur als Ruine erhalten.
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- Art
- Burg
- Ort
- Chaumont-en-Vexin
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