Cikháj

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Cikháj

Gemeinde in Tschechien

Cikháj ist eine Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou, neun Kilometer nördlich von Žďár nad Sázavou in den Saarer Bergen. Sie liegt am Cikhajský potok in den Wäldern der Žďárské vrchy, südöstlich der Tisůvka (792 m). Im Nordosten ragt der Žákova hora (809 m) auf, an dessen Hängen die Quelle der Svratka entsteht. Im Osten befindet sich der 824 m hohe Křivý javor, wo der Cikhajský potok seine Quelle hat. Die Staatsstraße 350 verläuft durch den Ort. Cikháj hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1368 wurde der klösterliche Hof Walddorf gegründet, aus dem die Siedlung Czykhaki entstand. Bis 1784 blieb der Ort klösterlich, wurde dann Teil der Herrschaft Žďár. 1850 wurde Kocanda eingemeindet, und 1930 erhielt das Dorf den Ehrenbürgerstatus. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Cikháj einen Teil seiner Einwohner, und 1948 wurde Kocanda an Herálec abgetreten. 1970 wurde das Quellgebiet der Svratka zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. In Cikháj gibt es mehrere sehenswerte Orte. Der Glockenturm, das Denkmal für die Partisanenbrigade Mistr Jan Hus, eine Wassermühle und das Marterl sind unter anderem zu besichtigen. Der ehemalige Klosterhof Walddorf ist ebenfalls ein Highlight. Die Umgebung bietet Wanderungen durch die Wälder der Žďárské vrchy und Ausblicke auf die umliegenden Berge. Die Gemeinde ist Teil des Okres Žďár nad Sázavou und liegt in der Nähe von Herálec, Fryšava pod Žákovou horou und Světnov.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Žďár nad Sázavou
Seehöhe
675 m

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