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Basilika Seckau
Denkmalgeschütztes Objekt in Seckau (57582)
Die Basilika Seckau, auch als Basilika Mariä Himmelfahrt bekannt, ist die Abteikirche der Benediktinerabtei Seckau und Pfarrkirche der Marktgemeinde Seckau. Sie war von 1218 bis 1782 Kathedralkirche der Steiermark und wurde 1930 zur päpstlichen Basilika minor ernannt. Der romanische Bau aus Seckauer Sandstein hat einen langgestreckten, dreischiffigen Innenraum mit drei Apsiden im Osten. Die Kreuzigungsgruppe aus Holz und die Gnadenkapelle mit dem Seckauer Gnadenbild aus dem 12. Jahrhundert sind bedeutende Ausstattungsstücke. Die Basilika wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet und umgebaut. Der ursprüngliche Südturm aus dem 12. Jahrhundert wurde 1886 eingestürzt, und beide Türme wurden 1891–1893 in neuromanischer Form wieder aufgebaut. Die Westfassade und Türme wurden 1671–1677 barock umgestaltet und 1891–1893 neu errichtet. 1964 wurde der Altarraum durch Clemens Holzmeister neu gestaltet, und 2017 folgte eine umfassende Innenrenovierung mit einem Budget von 2,3 Millionen Euro. Im Innenraum dominieren romanische und neuromanische Elemente. Die Vorhalle aus dem 13. Jahrhundert mit romanischen Löwen und dem Tympanonrelief der Gottesmutter Maria ist erhalten. Das Hauptschiff wird durch Säulen und Pfeiler getrennt, und die Gewölbe der Seitenschiffe stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die romanische Kreuzigungsgruppe und das Habsburger-Mausoleum, ein frühbarockes Werk, sind zentrale Ausstattungsmerkmale. Die Südturm-Kapelle mit Kreuzgratgewölbe und Marmorreliefs ergänzen das sakrale Ensemble.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Seckau
- Adresse
- Seckau .2/1, OG
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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