📷 Bild: Wikimedia Commons
Geisig
Gemeinde in Deutschland
Geisig ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Der Ort liegt im Taunus, genauer gesagt im westlichen Hintertaunus, im sogenannten Blauen Ländchen nordwestlich von Nastätten. Zu Geisig zählen auch die Wohnplätze Dickmühle, Habbesmühle und Weidenmühle. Geisig wurde erstmals 1250 als Geisecho und 1260 als Geiseche urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom sprudelnden Bach ab, vermutlich dem Hombach. Im Jahr 1806 kam der Ort zum Herzogtum Nassau, das 1866 von Preußen annektiert wurde. Die Einwohnerzahl stieg im 19. und 20. Jahrhundert auf bis zu 391 Personen im Jahr 1964. In Geisig gibt es die Kapelle aus dem 15. Jahrhundert und die Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die von einem Ahnherrn des Freiherrn vom und zum Stein erbaut wurde. Das alte Backhaus wurde renoviert und ist weiterhin in Betrieb. Touristen können sich auf Wander- und Radwegen wie dem Lahn-Taunus-Wanderweg, dem Limeswanderweg und dem Deutschen Limes-Radweg erholen. Traditionelle Feste sind die Gaasjer Fasenacht und das Erntedankfest.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau
- Seehöhe
- 250 m
- Website
- https://www.geisig.de/
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