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Hohenbocka
Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg, Deutschland
Hohenbocka ist eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden Brandenburgs. Sie liegt in der Oberlausitz, etwa 10 Kilometer südlich von Senftenberg, und wird vom Amt Ruhland verwaltet. Westlich des Ortes erstreckt sich die Bucksche Schweiz, ein Waldgebiet mit Aussichtspunkten. Die Gemeinde umfasst den Wohnplatz Vorstadt und hat eine historische Verbindung zur Sorbischen Sprache und Kultur. Hohenbocka ist bekannt für die Förderung von reinem Quarzsand, der seit 1857 für die Herstellung von optischen Gläsern weltweit bekannt war. Die Sandabbauaktivitäten erreichten in den 1920er Jahren jährlich 100.000 Tonnen. Die Gemeinde war bis 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone und wurde 1993 in den Landkreis Oberspreewald-Lausitz eingegliedert. Die Bevölkerungsentwicklung wird seit 1991 nach dem Zensus erfasst. Besichtigungswürdig sind die Dorfkirche mit spätmittelalterlichen Fresken, das Schloss Hohenbocka mit großem Park und ein Hotel, sowie der 25 Meter hohe Aussichtsturm in der Buckschen Schweiz. Regelmäßige Veranstaltungen wie der Frühlingslauf und Amtssängertreffen ziehen Besucher an. Vereine wie der Volkschor und der Sportverein Grün-Gelb tragen zur kulturellen und sportlichen Lebensqualität bei. Die Infrastruktur umfasst die Landesstraße L 58 und den Verkehrslandeplatz Schwarzheide-Schipkau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Oberspreewald-Lausitz
- Seehöhe
- 128 m
In der Nähe
- Schloss Hohenbocka326 m
- Aussichtsturm Buck'sche Schweiz1.1 km
- Grünewald3.7 km
- Aussichtsturm Senftenberger See5.5 km
- Bergbaumuseum Niemtsch7.2 km
- Guteborn5.0 km
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