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Schloss Niederweiden
Schloss im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich
Schloss Niederweiden ist ein Barockschloss in Engelhartstetten, einem Ort im Marchfeld, Niederösterreich. Es gehört zu den sechs Marchfeldschlössern und wurde 1693/94 von Johann Bernhard Fischer von Erlach für Ernst Rüdiger von Starhemberg errichtet. Das Schloss wurde später von Prinz Eugen von Savoyen übernommen und unter Maria Theresia um 1765 durch Nikolaus Pacassi in sein heutiges Erscheinungsbild geformt. Die Malereien des Festsaals stammen von Jean-Baptiste Pillement. Das Schloss war bis 1898 als Pferdestall genutzt und verfiel nach der Nutzung durch die Rote Armee. Ab 1980 begann die Revitalisierung, und seit 2016 werden hier gemeinsam mit Schloss Hof Ausstellungen gezeigt. Die barocke Wildküche aus der Zeit Prinz Eugens bleibt erhalten. Das Schloss kann heute für private Feste, Tagungen und Konferenzen angemietet werden. Der Barockgarten wurde auf dem Gelände der ehemaligen Wüstung Grafenweiden angelegt und umfasst heute wildromantischen Wald. Neben dem Schloss sind zwei barocke Gebäude erhalten: die Meierei und das „Alte Jägerhaus“. Diese sowie landwirtschaftliche Flächen und Teile des mittelalterlichen Dorfes dienen der Pflanzenwerkstatt Grafenweiden. Der Garten wird forstwirtschaftlich und jagdlich genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Schloss, Jagdschloss
- Ort
- Engelhartstetten
- Adresse
- Niederweiden 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 139 m
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