📷 Bild: Wikimedia Commons
Puitkogel
Berg in Tirol
Der Puitkogel ist ein 3343 Meter hoher Gipfel im Geigenkamm, südöstlich der Rüsselsheimer Hütte und südwestlich des Weißmaurachjochs. Er wird von drei großen Graten abgegrenzt, die in verschiedene Täler führen. Der Berg ist durch seine massive Form und Höhe auffällig und aus der Jerzener Alm sowie dem Taschachtal gut sichtbar. Er gehört zu den dominierenden Bergen des Pitztales neben dem Hundstalkogel, der Hoher Geige und dem Hairlacher Seekopf. Die Besteigung des Puitkogels begann mit einer touristischen Erstbesteigung im Jahr 1879. 1893 versuchte Rudolf L. Kusdas, den Berg von Mittelberg aus zu besteigen, musste jedoch umkehren. 1894 gelang Fritz Lantscher und Franz Gstrein die Ersteigung über den Südgrat. 1895 erreichte Kusdas den Gipfel über den Südgrat, den heutigen Normalweg, nachdem er verschiedene Berge des Kammes überquert hatte. Von der Grashänge des Mandarfen-Sonnenkogels aus führt eine Route über steile Grashänge und eine Runse ins Wassertal. Von dort gelangt man in die Scharte zwischen Sonnenkogel und Puitkogel und steigt über den blockigen Südgrat zum Gipfel. Der Nordostgrat ist schwieriger und erfordert Klettertechnik. Beide Routen sind sehr schwierig und liegen im IV-Gebiet. Die Gipfelregion bietet eine gute Aussicht über das Pitztal und die umliegenden Berge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Tirol
- Seehöhe
- 3345 m
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