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Schmiechen
Gemeinde in Deutschland
Schmiechen liegt im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mering. Die Gemeinde besteht aus vier Gemeindeteilen, darunter das Pfarrdorf Schmiechen, der Weiler Plankmühle, das Kirchdorf Unterbergen und die Einöde Lechaumühle. Der Ort befindet sich südlich von Mering, zwischen Unterbergen und Heinrichshofen, und hat einen Bahnhof an der Ammerseebahn. Der Bahnhof war Ausgangspunkt für ein Neubaugebiet, das 1961 entstand. Der Name Schmiechen geht auf eine Schenkung aus dem Jahr 804 zurück, die im Besitz des Bischofs Atto von Freising war. Die Herren von Schmiechen wurden erstmals um 1132 urkundlich erwähnt, und im Ort befand sich die Burg Schmiechenstein. Stephan von Schmiechen baute um 1400 die Wallfahrtskirche Maria Kappel, die bis heute ein bedeutendes Bauwerk der Gemeinde darstellt. Das Geschlecht der Herren von Schmiechen endete mit Stephan dem Jüngeren, nach dem die Herren von Gumppenberg die Herrschaft übernahmen. Die Gemeinde ist bekannt für die Wallfahrtskirche Maria Kappel und das Schloss Schmiechen, das von den Fuggern ausgebaut wurde. Die Ammerseebahn verbindet den Ort mit Mering und Weilheim, und der Bahnhof Schmiechen ist heute ein Haltepunkt. Schmiechen ist auch der Geburtsort der Journalistin und Autorin Gerlinde Sommer. Die Gemeinde hat sich durch ihre historischen Wurzeln und kulturellen Einrichtungen sowie die Verbindung zur Region ausgemacht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Aichach-Friedberg
- Seehöhe
- 542 m
- Website
- http://www.schmiechen.de
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- Bodendenkmal in Schmiechen, #D-7-7731-0046183 m
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