📷 Bild: Wikimedia Commons
Hrádek
Museum in Tschechien
Hrádek in Kutná Hora ist eine ehemalige Burg, die ursprünglich gotisch war und sich auf einer Terrasse über dem Tälchen der Vrchlice befindet. Die Burg wurde im frühen 15. Jahrhundert in ein Adelsschloss umgebaut und später in einen patrizischen Palast verwandelt. Im 17. Jahrhundert diente sie als Jesuiten-Schule, und seit 1996 ist sie Ausstellungsstätte des Českého muzea stříbra. Die Burg ist für ihre reiche Geschichte und architektonische Vielfalt bekannt. Sie wurde im 15. Jahrhundert von Jan Smíšek z Vrchoviště umgebaut, wobei gotische und renaissanceartige Elemente kombiniert wurden. Im 17. Jahrhundert wurde sie für die Jesuiten-Schule renoviert, wobei einige gotische Decken verdeckt wurden. Im 20. Jahrhundert wurde sie schließlich zum Museum für Bergbau und Silberkunst umfunktioniert. Die Burg bietet einen einzigartigen Blick auf das Tal der Vrchlice und umfasst einen Innenhof mit Arkaden und Fenstern. Im ersten Stockwerk gibt es einen repräsentativen Raum mit Arkaden und Fenstern, der als Rittersaal bekannt ist. Im Inneren sind gotische Decken und Fresken erhalten, sowie eine malerische Decke aus dem Jahr 1493. Die Kapelle mit gotischen Fenstern und Erben aus dem 15. Jahrhundert erzählt von der reichen Geschichte der Burg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Museumsgebäude
- Ort
- Kutná Hora-Vnitřní Město
- Erbaut
- 1400
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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