📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerinnenkloster Willebadessen
Kloster im Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen
Das Kloster Willebadessen war ein Benediktinerinnenkloster, das 1149 gegründet und bis 1810 bestand. Es lag im Ort Willebadessen und war von der Klosterkirche sowie verschiedenen Gebäuden umgeben. Die Anlage war ursprünglich von einer doppelten Mauer und einem Wassergraben umschlossen. Die Kirche war eine dreischiffige Pfeilerbasilika, die in späteren Jahrhunderten mehrfach umgebaut wurde. Das Kloster war bis 1810 ein bedeutendes Zentrum der Benediktinerinnen. Es war bis 1744 ein Zentrum der religiösen und kulturellen Lebensweise. Die Anlage wurde 1830 zur Pfarrkirche des Ortes. Die Ausstellungen in den Gebäuden fanden bis 2016 statt. Die Anlage ist heute ein Teil des Skulpturenparks und beherbergt historische Bauten aus dem 18. Jahrhundert. Die heutige Anlage umfasst einen dreiflügeligen Komplex mit Kreuzgang und barocken Gebäuden. Die Kirche und der Ostflügel stammen aus dem 12. Jahrhundert, während der Westflügel 1713 errichtet wurde. Die Schmiede und Scheune sind heute als Gasthaus und Seminargebäude genutzt. Die barocke Umfriedungsmauer umschließt den ehemaligen Garten der Äbtissin.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Willebadessen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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