📷 Bild: Wikimedia Commons
Elstermühle Plessa
Museum in Deutschland
Die Elstermühle Plessa ist ein technisches Denkmal in der brandenburgischen Gemeinde Plessa, rechtsseitig der Schwarzen Elster. Sie besteht aus einer Schneidemühle und einer Getreidemühle, die ursprünglich im 15. Jahrhundert errichtet wurden. Die Mühle besitzt eine leerlauffähige Schauanlage, ein kleines Museum und ein Sägewerk im Nebengebäude. Das Gebäude wurde aus vierkantig behauenen Baumstämmen gebaut und mit Lehm, Spreu und Häcksel verschmiert. Die Mühle hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Sie war bis 1991 in Betrieb, wobei die Getreidemühle und das Sägewerk 1991 stillgelegt wurden. 1995 wurde die Getreidemühle nach umfassenden Rekonstruktionen wiedereröffnet. Die Mühle war zudem mit Fischereirechten ausgestattet, wobei bis 1920 bis zu 8 Zentner Fisch pro sonnabend gefangen wurden. Sie war auch Schleusenmeister zu Plessa und besaß königliches Wasserrecht. Im Inneren der Mühle gibt es Räume wie ein Museum, eine Schauanlage und ein Sägewerk. Die Mühle liegt in der Nähe der Schwarzen Elster und wurde durch ein Wehr angetrieben, das 1857 errichtet wurde. Die Umgebung umfasst das Sumpfgebiet, das 1900 durch eine massive Untermauerung stabilisiert wurde. Die Mühle ist heute ein Teil des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und dient als Bildungsort für Besucher.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Wassermühle
- Ort
- Plessa
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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