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Siechenhaus
Siechenhaus in Feldkirch
Das Siechenhaus in Feldkirch besteht aus zwei denkmalgeschützten Gebäuden im Ortsteil Levis, der Reichsstraße. Es liegt in der Katastralgemeinde Altenstadt und wird von der katholischen Kirche zur heiligen Magdalena begleitet. Die Gebäude sind historisch bedeutsam und wurden im 14. Jahrhundert als Leprosenhaus errichtet. Die Magdalenenkirche, ebenfalls aus demselben Jahrhundert, erlebte 1557 einen Brand, der das Siechenhaus möglicherweise beschädigte. Nach einer Neubauzeit im 16. oder 17. Jahrhundert wurde das Haus im 17. Jahrhundert erweitert. Das Siechenhaus war bis ins 19. Jahrhundert ein Zentrum für soziale Fürsorge und diente verarmten Familien als Unterkunft. 1847 wurde ein Siechengut von Carl Ganahl erworben, das die Landwirtschaft umfasste. Seit 1985 ist das Gebäude als Jugendherberge genutzt, wobei das Nebengebäude heute als Unterstand für eine Bushaltestelle und Eingang zur Unterführung dient. Die Räume des Siechenhauses sind für die Jugendherberge und die Bushaltestelle konzipiert. Die Lage am Rand der Reichsstraße bietet Ausblicke auf die Umgebung und ermöglicht einen schnellen Zugang zu Feldkirch. Die historischen Bauten sind Teil der städtischen Landschaft und sind mit der Kirche zur heiligen Magdalena verbunden. Die Umgebung umfasst Wiesen und Ackerflächen, die einst zum Siechengut gehörten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Jugendherberge, Leprosorium, Denkmalgeschützte Objekte im Bezirk Feldkirch, Altenheim
- Ort
- Feldkirch
- Adresse
- Reichsstraße 111, 111a
- Erbaut
- 1350
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
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