📷 Bild: Wikimedia Commons
Doleritsteinbruch von Plussulien
archäologische Stätte in Frankreich
Der Doleritsteinbruch von Plussulien liegt im Département Côtes-d’Armor, etwa 40 Kilometer südwestlich von Saint-Brieuc. Er wurde 1964 von Charles-Tanguy Le Roux entdeckt und bis 1976 untersucht. Der Steinbruch befindet sich südlich des Weilers Quélfenec und erstreckt sich über fast 310 Meter. Er war eine wichtige Ressource für die Herstellung von geschliffenen Äxten in der Jungsteinzeit. Die Produktion im Steinbruch war zwischen 3500 und 1800 v. Chr. aktiv. Es wird geschätzt, dass jährlich etwa 5000 Äxte hergestellt wurden, was insgesamt 2 bis 3 Millionen Werkzeuge entspricht. Die Produkte wurden in Westfrankreich, Nordwesteuropa, auf den Britischen Inseln und in Belgien gefunden. Der Metadolerit war aufgrund seiner Härte und Bearbeitbarkeit beliebt. Im Steinbruch wurden Räume und Wege für die Steinbearbeitung genutzt. Die Axtproduktion endete vermutlich mit der Einführung von Metallwerkzeugen in der Bronzezeit. Die Umgebung um den Steinbruch besteht aus flachen Ebenen und Wäldern, die zur Landwirtschaft genutzt wurden. Die Steinäxte spielten eine zentrale Rolle bei der Rodung von Flächen für die Landwirtschaft.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Plussulien
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