📷 Bild: Wikimedia Commons
Zamek w Skoczowie
Burg in Polen
Der Zamek w Skoczowie war ein Burgturm und später ein Schloss, das von der XIV. bis in die Zwanzigerjahre des 20. Jahrhunderts bestand. Er lag in Skoczów, einem Ort im Beskid-Bezirk, und war ursprünglich Teil des Fürstentums Cieszyn. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und diente als Verteidigungsbastion für den Handelsweg über die Wisła. Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einer Residenz umgebaut, und ab 1431 war sie Sitz der Fürstin Ofka. Der Zamek war bis 1594 Sitz des Burgruhen und später des Hetmans. Von 1594 bis 1653 war er unter der Verwaltung der Komore Cieszynska. In der Zeit des 18. Jahrhunderts wurde er mehrfach durch Brände beschädigt und wieder aufgebaut. Ab 1855 diente er als Sitz des Landrats, des Gerichts und später der Stadtverwaltung. Die letzte Renovierung fand 1902–1904 statt, nachdem die Stadtverwaltung ihn verlassen hatte. Im Zamek wurden bis 1938 verschiedene Funktionen wahrgenommen, darunter die Verwaltung und das Museum. Die letzte Nutzung als Wohnstätte für Obdachlose endete 1937. Im Jahr 1938 wurde der gesamte Bau abgerissen. Die Ruine blieb bis in die 1920er Jahre bestehen, bis die Stadtverwaltung den Verkauf der Grundstücke beschloss. Die Geschichte des Zamek w Skoczowie spiegelt die politischen und sozialen Veränderungen der Region wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Skoczów
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