📷 Bild: Wikimedia Commons
palais des comtes du Maine
Palast in Frankreich
Das Palais des comtes du Maine liegt im Zentrum der Stadt Le Mans in der Region Sarthe und war ursprünglich Sitz des Herzogtums Maine. Es wurde erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Laufe des Mittelalters zu einem bedeutenden Residenzgebäude. Unter den Plantagenetten, die das Herzogtum im 12. Jahrhundert übernahmen, wurde es weiter ausgebaut und diente als Wohnsitz für wichtige Figuren wie Henri II. von England und seine Gemahlin Bérengère de Navarre. Der Palast war ein zentraler Ort der Verwaltung und des Hoflebens. Die große Halle, die bis zu 713 m² umfasste, war ein markantes Merkmal der Residenz. Die Räume umfassten eine Tour mit mehreren Zimmern sowie die Säle der Singes und Bretagne. Im 18. Jahrhundert wurde der Palast nach einem Brand und einem Sturm zerstört und durch ein neues Gebäude ersetzt, das heute das Rathaus von Le Mans bildet. Dennoch sind noch Reste des mittelalterlichen Gebäudes erhalten. Die Räume des Palais umfassen die große Halle mit ihrer charakteristischen Bauweise, die Tour des Gros-Pilier sowie die Tour de la Roche. Die Halle war ursprünglich von fünf Fenstern pro Seite umgeben und hatte eine Höhe von 23 Metern. Die Reste der Halle sind in der heutigen Rathausstruktur sichtbar. Die Tour des Gros-Pilier, ein Bastion des 14. Jahrhunderts, schützt den Zugang zum Palais. Die Säle der Singes und Bretagne standen an der Seite der Halle und wurden später abgerissen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Le Mans
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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